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Antisemitismus als Markenzeichen Berliner Universitäten?

Antisemitismus als Markenzeichen Berliner Universitäten?

Die Häufung antisemitischer Vorfälle an der Technischen Universität Berlin (TU) und der Freien Universität Berlin (FU) wirft bedeutsame Fragen zur historischen Verantwortung und gegenwärtigen Haltung deutscher Hochschulen auf.Aktuelle EntwicklungenDie Einrichtung des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU, das ursprünglich dem Ziel dient, antisemitische Strukturen zu erforschen, steht in der kritischen Betrachtung. Die Verschiebung des thematischen Schwerpunkts hin zur Islamfeindlichkeit, wie im Zusammenhang mit der Kooperation mit der Islamic Human Rights Commission (IHRC), wirft Fragen zur inhaltlichen Fokussierung und der Ernsthaftigkeit des Engagements gegen Antisemitismus auf. Das IHRC, das in seiner Agenda eine offen kritische Haltung gegenüber Israel vertritt, stellt eine…
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Widerstände. Jüdische Designerinnen der Moderne 11.07.2025 bis 23.11.2025

Widerstände. Jüdische Designerinnen der Moderne 11.07.2025 bis 23.11.2025

Eine neue Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin thematisiert die zentrale Rolle jüdischer Designerinnen im Emanzipations- und Modernisierungsprozess der deutschen Gesellschaft im frühen 20. Jahrhundert. Hierbei wird besonders die multiperspektivische Identität dieser Frauen als Künstlerinnen, Jüdinnen und gesellschaftliche Akteurinnen hervorgehoben. Mit einer Gesamtzahl von rund 300 Exponaten, die von mehr als 50 Gestalterinnen stammen, stellt die Ausstellung die weltweit erste Sammlung ihrer Art dar. Trotz erheblicher gesellschaftlicher Marginalisierung haben sich diese Pionierinnen bedeutende Positionen in ihren jeweiligen Fachgebieten erkämpft. Ihre kreative und unternehmerische Leistung wird im Kontext der repressiven gesellschaftlichen Strukturen dargestellt, der durch das nationalsozialistische Regime und dessen verheerende Auswirkungen…
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Welle des Antisemitismus

Welle des Antisemitismus

  Jüdinnen und Juden in Europa sehen sich zunehmend in ihrer Sicherheit bedroht. Laut einer Umfrage nimmt der Antisemitismus innerhalb der EU rasant zu. Auch in Deutschland empfinden Jüdinnen und Juden eine wachsende Bedrohung. Die jüdische Gemeinschaft in Europa ist, so die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte, ist mit einem steigenden Antisemitismus konfrontiert. Eine Umfrage unter rund 8.000 Jüdinnen und Juden in 13 EU-Staaten () zeigt deutlich, dass Juden mehr Angst als je zuvor haben. Verbergen und Vermeidung aus Furcht Insgesamt gaben europaweit 76 Prozent der Befragten an, ihre jüdische Identität zumindest gelegentlich aus Sicherheitsgründen zu verbergen. Ungefähr ein…
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SEX. JÜDISCHE POSITIONEN

SEX. JÜDISCHE POSITIONEN

Die Funktion von Sexualität im Judentum Sexualität ist ein Thema, das unterschiedlich interpretiert wird, auch innerhalb der bedeutenden Weltreligionen. Das Jüdische Museum Berlin widmet sich in einer Ausstellung den Normen, Einstellungen und Entwicklungen innerhalb des Judentums. Die Ausstellung mit dem Titel "Sex. Jüdische Positionen" ist bis zum 6. Oktober 2024 zugänglich. In Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Kulturviertel in Amsterdam werden etwa 140 Skulpturen, Gemälde, Fotografien und historische Dokumente von 50 Künstler*innen präsentiert. Die Exponate stammen aus öffentlichen und privaten Sammlungen in Israel, Europa und Nordamerika. In der Ausstellung wird untersucht, welche Bedeutung Sexualität im Judentum hat. Dabei werden Positionen aus…
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Schicksalhafter Trauertag: TISHA B’AV

Schicksalhafter Trauertag: TISHA B’AV

Was ist Tisha B'Av?Tisha B'Av, der 9. Tag des Monats Av (12.-13. August 2024), ist der traurigste Tag im jüdischen Kalender, an dem Juden fasten und beten. Er ist der Höhepunkt der Drei Wochen, einer Zeitspanne, in der Juden der Zerstörung des Heiligen Tempels in Jerusalem gedenken. Was geschah am 9. Av?1313 v.d.Z.: Die von Moses ausgesandten Kundschafter kehrten mit erschreckenden Berichten aus dem Gelobten Land zurück, und die Israeliten scheuten die Aussicht, das Land zu betreten. Gott ordnete an, dass sie 40 Jahre lang in der Wüste umherwandern sollten. (Mos 4.13, hier fehlt eine Datumsangabe, aber die jüdische Tradition…
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Deutsch-jüdisches Filmfestival

Deutsch-jüdisches Filmfestival

Vom 18. bis zum 24. Juni findet in Berlin und Brandenburg das 30. Deutsch-Jüdische Filmfestival statt. Zum zweiten Mal ist die Kreisstadt des Barnims Gastgeber, auf Initiative des Freundeskreises Israel e.V. in Eberswalde. Zwei Filme des Festivals werden in Eberswalde gezeigt: "Home" Regie: Benny Fredman, IL 2023, 111 min In einem ultra-orthodoxen Viertel Jerusalems verwirklicht Yair seinen Traum eines eigenen Computergeschäfts. Dieser Traum gerät in Gefahr, als ein gewalttätiger Konflikt zwischen ihm und der skrupellosen religiösen Autorität ausbricht, der auch Yairs junge Familie bedroht. Benny Fredmans bewegendes Drama basiert auf persönlichen Erfahrungen des Regisseurs und erzählt von Yairs innerer Zerrissenheit.…
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Stolpersteine für die Opfer der T4-Aktion

Stolpersteine für die Opfer der T4-Aktion

Die Bezeichnung "Aktion T4" bezieht sich auf den systematischen Massenmord an über 70.000 Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen in Deutschland von 1940 bis 1941 unter der Leitung der Zentraldienststelle T4. Diese grausamen Taten waren Teil der Krankenmorde während der Zeit des Nationalsozialismus, bei denen bis zum Jahr 1945 mehr als 200.000 Menschen ihr Leben ließen. Unmenschliche LegitimationDie Rechtfertigung für die „Vernichtung lebensunwerten Lebens“ basierte sowohl auf rassenhygienischen Ideologien der Eugenik als auch auf wirtschaftlichen Überlegungen im Zweiten Weltkrieg. Während erste kirchliche Proteste aufkamen, setzten die Tötungen nach der „Leerung“ ganzer Anstaltsteile von „Heil- und Pflegeanstalten“ ab 1941 dezentral…
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Verlegung von 19 Stolpersteinen

Verlegung von 19 Stolpersteinen

Am Mittwoch, den 12.06.2024 fand im Rathaus Eberswalde ein Empfang für die Hinterbliebenen mehrerer jüdischer Bürger Eberswaldes statt, die Opfer der Shoah wurden. 17 Mitglieder der Familien Löwenthal, Werner, Feintuch und Löwenstein waren aus Großbritannien, Kanada, den Niederlanden, Dänemark und Israel angereist. In seiner Begrüßungsansprache bezeichnete der Bürgermeister Götz Herrmann die Stolpersteinverlegung als wichtigen Bestandteil der Erinnerungskultur in Eberswalde. Die Vorbereitung und Durchführung dieses wichtigen Ereignisses war ein gemeinsames Projekt der Initiative AL TISHKACH, des Humboldt-Gymnasiums und der Stadt Eberswalde. Am Donnerstag wurden dann 19 Stolpersteine an ehemaligen Wohnorten von Opfern der Shoah verlegt. Am Abend fand im Gymnasium eine…
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Shlomo – Der Goldschmied und der Nazi

Shlomo – Der Goldschmied und der Nazi

Zum Holocaust-Gedenktag präsentierte die ARD in Kooperation mit NDR und WDR in einer exklusiven Premiere eine dreiteiligen ARD-Dokumentation (ARD- Mediathek https://www.ardmediathek.de/serie/shlomo-der-goldschmied-und-der-nazi/staffel-1/Y3JpZDovL25kci5kZS80ODY2/1). Die Reporter beleuchten darin das bemerkenswerte Leben des jüdischen Goldschmieds Shlomo, einem nahezu unbekannten Helden des 20. Jahrhunderts. Sie rekonstruieren den Tod des Nationalsozialisten Gustav Wagner in Brasilien im Jahr 1980, der zunächst wie ein Kriminalfall erscheint, jedoch tiefe Einblicke in die Geschichte des 20. Jahrhunderts und das Brasilien der 1970er-Jahre gewährt, wo Kriegsverbrecher und Shoah-Überlebende Zuflucht suchten und ein neues Leben aufbauten. Die Dokumentarserie wird zeitgleich mit einem 5-teiligen ARD-Podcast (https://www.ardaudiothek.de/sendung/shlomo-der-goldschmied-und-der-nazi/12295737/) veröffentlicht, der zeitlose Themen wie Rache, Vergessen…
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ZDF-Dokumentation “Die Nummer auf meinem Arm”

ZDF-Dokumentation “Die Nummer auf meinem Arm”

Porträt des Holocaust-Überlebenden Albrecht Weinberg Albrecht Weinberg, ein 99-jähriger Ostfriese und einer der letzten Überlebenden des Holocausts, kehrte nach 60 Jahren im Exil 2012 aus den USA nach Deutschland zurück. Seitdem reist er unermüdlich, um das Bewusstsein zu schärfen. An Schulen, Gedenkstätten und bei Veranstaltungen setzt er sich aktiv gegen das Vergessen ein. Die Dokumentation "Die Nummer auf meinem Arm – Albrecht Weinberg und seine Geschichte" der Sendung "37°" zeigt eindrücklich, wie er sein Leben reflektiert, welche Erinnerungen ihn begleiten und wie er mit ihnen umgeht. Ausstrahlungstermin ist Dienstag, der 4. Juni 2024, um 8.00 Uhr in der ZDFmediathek und…
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