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Achtung: ab sofort neue E-Mail- Adresse

AL-TISHKACH ist ab sofort unter der neuen E-Mail-Adresse info@al-tishkach-eberswalde.de zu erreichen. Die bisherige Adresse mail@al-tishkach.de wird noch bis zum Jahresende aktiv sein und eingehende Nachrichten weiterleiten. Danach wird sie deaktiviert. Deshalb bitte die Kontakte zeitnah aktualisieren.
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Wir erinnern auch in diesem Jahr: 10 neue Stolpersteine verlegt

Wir erinnern auch in diesem Jahr: 10 neue Stolpersteine verlegt

Zwei Tage des Erinnerns, der Begegnung und des gemeinsamen Gedenkens prägten den 06. und 07. Mai 2026 in Eberswalde. Gemeinsam mit Angehörigen aus Israel, Kanada und Australien wurden zehn neue Stolpersteine am Marktplatz, im Leibnizviertel und vor dem Mühlbachhaus verlegt. Bereits am Vorabend wurden die angereisten Familien beim Empfang des Bürgermeisters willkommen geheißen. Bei gemeinsamen Gesprächen und einem Rundgang durch die Stadt entstanden viele bewegende Begegnungen rund um die Geschichte jüdischen Lebens in Eberswalde. Am 07. Mai begleiteten die Angehörigen sowie zahlreiche Gäste die feierliche Verlegung der Stolpersteine. Besonders bewegend war die Teilnahme des 95 jährigen Yehuda Gruber, der als…
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Internationale Wochen gegen Rassismus an der HNEE

Internationale Wochen gegen Rassismus an der HNEE

Auch in diesem Jahr gestaltet die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde ein vielseitiges Programm zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Neben den Hochshulangehörigen sind auch alle Interessierten eingeladen. Veranstaltungen im Überblick: Vortrag zur Ausstellungseröffnung „Leben ohne Rassismus 2.0“ (Bündnis gegen Rassismus)Dienstag, 17. März 2026, 12:00-13:00 Uhr, Hörsaal 01.103, Haus 1, Stadtcampus Der Eröffnungsvortrag in der Mittagspause bietet die Möglichkeit, über das Thema Rassismus zu diskutieren, miteinander ins Gespräch zu kommen und mehr über den Entstehungsprozess der Ausstellung zu erfahren. Der einzelne Mensch steht im Fokus von “Leben ohne Rassismus 2.0”. Die Ausstellung greift Erfahrungen auf, welche von Rassismus Betroffene alltäglich erleben…
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Erste Stolpersteinverlegung in Biesenthal

Erste Stolpersteinverlegung in Biesenthal

Am 9. März 2026 werden in Biesenthal erstmals Stolpersteine verlegt, um an Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern. Die Initiative geht auf die Stadthistorikerin Gertrud Poppe zurück und wird aktuell von einer kleinen Gruppe weitergeführt. Gedacht wird zunächst der jüdischen Familie Abraham sowie Emilie Weprajetzky. Die Familie Abraham betrieb ein Geschäft am Markt, wurde nach 1933 zunehmend ausgegrenzt und verlor 1938 verlor ihr Eigentum. 1943 wurden mehrere Familienmitglieder nach Auschwitz deportiert und ermordet; nur wenige Angehörige überlebten. Emilie Weprajetzky, die mit einer Behinderung lebte, wurde Opfer der nationalsozialistischen T4-Aktion. Sie wurde zwangssterilisiert, in eine Anstalt eingewiesen und 1940 in Brandenburg an…
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Zunehmende Besorgnis über antisemitische Vorfälle im Jahr 2024

Zunehmende Besorgnis über antisemitische Vorfälle im Jahr 2024

Berlin (4. Juni 2024): Der heute veröffentlichte Jahresbericht des Bundesverbands RIAS dokumentiert für das Jahr 2024 insgesamt 8.627 antisemitische Vorfälle, was einem Anstieg von 77 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Erstmals werden auch die langfristigen Auswirkungen der Ereignisse vom 7. Oktober 2023 in diesem Bericht erörtert. Die Analyse verdeutlicht, dass sich die Situation für Jüdinnen und Juden in Deutschland weiter verschärft hat. Antisemitismus als gesamtgesellschaftliches Phänomen Die vorliegenden Daten zeigen, dass antisemitische Vorfälle alle Lebensbereiche betreffen. Beispielsweise wurde in Leipzig eine Frau, die Hebräisch sprach, auf offener Straße antisemitisch beleidigt und sexualisiert bedroht. In Hamburg wurden Hakenkreuze an die…
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Claude Lanzmann. Die Auf­zeichnungen

Claude Lanzmann. Die Auf­zeichnungen

Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin Zum 100. Geburtstag von Claude Lanz­mann (1925–2018) – dem heraus­ragenden französischen Journalisten, Filme­macher und Chronisten der Shoah – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanz­manns welt­berühmtem Dokumentar­film Shoah (1985) öffentlich zugänglich.Shoah ist nicht nur ein Meilen­stein der Film­geschichte – es ist ein ein­dring­liches, un­ver­zicht­bares Zeugnis von der Schoa. Das Lanz­mann-Audio-Archiv gewährt einen tiefen Ein­blick in Lanz­manns Arbeits­weise und die Ent­stehung seines epochalen Werks. Die einzig­artigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkund­baren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Film­­aufnahmen. Wann 28.…
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Pflege und Erinnerung: Friedhofsaktion auf dem Alten Jüdischen Friedhof Eberswalde

Pflege und Erinnerung: Friedhofsaktion auf dem Alten Jüdischen Friedhof Eberswalde

Am 29. und 30. Mai 2025 verwandelte sich der Alte Jüdische Friedhof in Eberswalde in einen Ort gelebter Erinnerung. Bei einem freiwilligen Arbeitseinsatz in Kooperation mit dem Verein „Niemand wird vergessen e.V.“ legten wir, unterstützt durch freiwillige Helferinnen und Helfer, buchstäblich verborgene Geschichte frei. Meterweise Efeu wurde entfernt, überwucherte Flächen freigeschnitten, und dabei wurden zahlreiche Grabsteine und Fragmente zutage gefördert, die teils seit Jahrzehnten im Verborgenen lagen. Insgesamt konnten bislang 131 Grabsteine dokumentiert werden. 19 davon sind derzeit noch nicht eindeutig zugeordnet – ein Auftrag für die weitere historische Recherche. Besonders bemerkenswert ist, dass durch die Sicherung zahlreicher Fragmente bereits…
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Tag der Erinnerung: JOM HASCHO’AH

Tag der Erinnerung: JOM HASCHO’AH

Der 27. Nissan, der im Jahr 2025 dem 25. April entspricht, ist ein bedeutendes Datum im jüdischen Kalender und stellt einen zentralen Gedenktag in Israel sowie in jüdischen Gemeinden weltweit dar. Jom HaSikaron laScho’a we-laGwura, übersetzt „Tag des Gedenkens an die Scho’ah und den Heldenmut“, vereint in seinem offiziellen Titel sowohl das Element des Gedenkens an die sechs Millionen während der Sho'ah ermordeten Jüdinnen und Juden als auch die Würdigung des Widerstands, der in dieser dunklen Zeit geleistet wurde. Die Dualität von Trauer und Heldentum Der offizielle Name dieses Gedenktages hebt die Dualität hervor, die im kollektiven Gedächtnis des jüdischen…
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Resolution gegen Antisemitismus an Universitäten

Resolution gegen Antisemitismus an Universitäten

  Der Bundestag hat sich mit einer Resolution mehrheitlich gegen Antisemitismus und Israelfeindlichkeit im Bildungs- und Wissenschaftsbetrieb positioniert. SPD, Union, AfD, Grüne und FDP stimmten dem zu, das BSW stimmte dagegen; die Linke enthielt sich. Die Resolution sieht Sanktionen für antisemitisches Verhalten in Bildungseinrichtungen vor. Hierzu zählen die konsequente Anwendung des Hausrechts, der temporäre Ausschluss vom Unterricht oder Studium und erforderlichenfalls auch eine Exmatrikulation. Zudem fordert mehr Unterstützung und Weiterbildung für Lehrkräfte. Schülerinnen und Schüler sollen sich demnach mehr mit jüdischem Leben auseinandersetzen und wenigstens einmal in ihrer Schullaufbahn eine Gedenkstätte besuchen. Zudem soll für mehr Sicherheit von Jüdinnen und Juden an Hochschulen gesorgt werden. Auch…
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Israel-Boykott jetzt auch auf Frankfurter Buchmesse

Israel-Boykott jetzt auch auf Frankfurter Buchmesse

Das Auswärtige Amt hat die Aufstellung eines deutsch-israelischen Standes auf der Frankfurter Buchmesse abgelehnt. Diese Entscheidung ist ein besorgniserregendes Zeichen für den Stellenwert deutsch-israelischer Beziehungen für Außenministerin Annalena Baerbock. Diese Entscheidung wurde mit dem Verweis auf „den Vorbehalt der vorläufigen Haushaltsführung“ begründet. Die marginalen Kosten für einen Stand auf der Buchmesse deuten darauf, dass tiefere, weniger offenkundige Gründe für diese undiplomatische Entscheidung vorliegen. In einer Zeit, in der ein so genannter „stiller“ Boykott gegen Israel an Einfluss gewinnt, wirft diese Entscheidung Fragen zur Solidarität mit israelischen Autorinnen und Autoren auf. Es stellt sich die Frage, ob Außenministerin Baerbock Israel mittlerweile…
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