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SHTETL BERLIN ist wieder da!

SHTETL BERLIN ist wieder da!

Shtetl Berlin 2026 ist unser bislang größtes und spannendstes Festival – ein volles Konzertprogramm, das das gesamte musikalische Spektrum abdeckt, vom frühen jiddischen Repertoire und Gedichten in atemberaubenden modernen Inszenierungen bis hin zu freier Klezmer-Improvisation und legendären Bands mit tiefen Wurzeln. Tauchen Sie abseits der Bühne ein in Workshops zu Klezmer-Musik und jiddischen Liedern, in zum Nachdenken anregende Vorträge und in intime Sessions mit einigen der inspirierendsten Künstler, die heute in diesem Musikgenre tätig sind. Bringen Sie die ganze Familie mit und genießen Sie ein spezielles Kinderprogramm, tanzen Sie die Nacht durch bei unserem Klezmer-Tanz, nehmen Sie an einem gemütlichen…
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Wir erinnern auch in diesem Jahr: 10 neue Stolpersteine verlegt

Wir erinnern auch in diesem Jahr: 10 neue Stolpersteine verlegt

Zwei Tage des Erinnerns, der Begegnung und des gemeinsamen Gedenkens prägten den 06. und 07. Mai 2026 in Eberswalde. Gemeinsam mit Angehörigen aus Israel, Kanada und Australien wurden zehn neue Stolpersteine am Marktplatz, im Leibnizviertel und vor dem Mühlbachhaus verlegt. Bereits am Vorabend wurden die angereisten Familien beim Empfang des Bürgermeisters willkommen geheißen. Bei gemeinsamen Gesprächen und einem Rundgang durch die Stadt entstanden viele bewegende Begegnungen rund um die Geschichte jüdischen Lebens in Eberswalde. Am 07. Mai begleiteten die Angehörigen sowie zahlreiche Gäste die feierliche Verlegung der Stolpersteine. Besonders bewegend war die Teilnahme des 95 jährigen Yehuda Gruber, der als…
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Internationale Wochen gegen Rassismus an der HNEE

Internationale Wochen gegen Rassismus an der HNEE

Auch in diesem Jahr gestaltet die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde ein vielseitiges Programm zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Neben den Hochshulangehörigen sind auch alle Interessierten eingeladen. Veranstaltungen im Überblick: Vortrag zur Ausstellungseröffnung „Leben ohne Rassismus 2.0“ (Bündnis gegen Rassismus)Dienstag, 17. März 2026, 12:00-13:00 Uhr, Hörsaal 01.103, Haus 1, Stadtcampus Der Eröffnungsvortrag in der Mittagspause bietet die Möglichkeit, über das Thema Rassismus zu diskutieren, miteinander ins Gespräch zu kommen und mehr über den Entstehungsprozess der Ausstellung zu erfahren. Der einzelne Mensch steht im Fokus von “Leben ohne Rassismus 2.0”. Die Ausstellung greift Erfahrungen auf, welche von Rassismus Betroffene alltäglich erleben…
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Erste Stolpersteinverlegung in Biesenthal

Erste Stolpersteinverlegung in Biesenthal

Am 9. März 2026 werden in Biesenthal erstmals Stolpersteine verlegt, um an Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern. Die Initiative geht auf die Stadthistorikerin Gertrud Poppe zurück und wird aktuell von einer kleinen Gruppe weitergeführt. Gedacht wird zunächst der jüdischen Familie Abraham sowie Emilie Weprajetzky. Die Familie Abraham betrieb ein Geschäft am Markt, wurde nach 1933 zunehmend ausgegrenzt und verlor 1938 verlor ihr Eigentum. 1943 wurden mehrere Familienmitglieder nach Auschwitz deportiert und ermordet; nur wenige Angehörige überlebten. Emilie Weprajetzky, die mit einer Behinderung lebte, wurde Opfer der nationalsozialistischen T4-Aktion. Sie wurde zwangssterilisiert, in eine Anstalt eingewiesen und 1940 in Brandenburg an…
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Feste feiern: CHANUKKAH

Feste feiern: CHANUKKAH

Chanukka beginnt am Sonntagabend, dem 14. Dezember 2025, und endet am Montag, dem 22. Dezember 2025. Was ist Chanukka? Chanukkah ist das achttägige jüdische Lichterfest“ im Winter, das mit dem nächtlichen Anzünden der Menora, besonderen Gebeten und frittierten Speisen gefeiert wird. Das hebräische Wort Chanukkah bedeutet Einweihung, weil es die Wiedereinweihung des Heiligen Tempels feiert. Das hebräische Wort, das auch Hanukkah (oder Varianten dieser Schreibweise) geschrieben wird, wird eigentlich mit einem gutturalen kh-Laut (wie in Bach) ausgesprochen. Wann ist Chanukka? Chanukka beginnt am Vorabend des 25. Kislew und dauert acht Tage. Im bürgerlichen Kalender fällt es in der Regel in…
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Chanukkah zwischen Instagram, TikTok und Tradition

Chanukkah zwischen Instagram, TikTok und Tradition

Junge Jüdinnen und Juden und das neue Verständnis des jüdischen Lichterfestes Chanukka ist ein Fest der Beständigkeit – und zugleich ein Fest der Erneuerung. Besonders bei der jungen jüdischen Generation zeigt sich, wie Traditionen mit Respekt bewahrt und gleichzeitig kreativ weiterentwickelt werden. Social Media als moderner jüdischer Raum Sufganiot-Rezepte auf Instagram, Anleitungen oder Livestreams vom Chanukkiah-Anzünden auf TikTok und Livestreams von Lichterzündungen sind zum festen Bestandteil des jüdischen Jahres geworden. Die sozialen Medien werden zunehmend genutzt, um Traditionen erkennbar und zugänglich zu machen. In den letzten Jahren haben sich neue Chanukka-Trends etabliert. Da wird eine Chanukkiah unter Verwendung nachhaltiger Materialien…
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Zachor- Erinnere dich! Ausstellung eröffnet

Zachor- Erinnere dich! Ausstellung eröffnet

Am 27. November wurde im Museum Eberswalde die Sonderausstellung „Zachor! Namen leuchtet! – Eine Spurensuche junger Menschen in Eberswalde“ eröffnet. In Zusammenarbeit mit Al Tishkach machten sich Schülerinnen und Schüler der AG „Gemeinsam erinnern. Verantwortung leben.“ des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums Eberswalde auf, die Geschichten verstorbener jüdischer Eberswalderinnen und Eberswalder wieder sichtbar zu machen. Auf Grundlage des umfangreichen Namens- und Quellenmaterials der Initiative und mit Unterstützung bei den Grabsteinabrieben entstanden eindrucksvolle Texte und Arbeiten.Gemeinsam mit dem Museum Eberswalde und dem Humboldt-Gymnasium laden wir dazu ein, die Spuren dieser Leben wahrzunehmen und selbst Teil lebendiger Erinnerung zu werden.Die Ausstellung ist noch bis zum 9.…
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Jüdische Kulturtage 2025 in Berlin

Jüdische Kulturtage 2025 in Berlin

13.11.2025 bis 23.11.2025 | Verschiedene Orte Tickets hier Mit dem bevorstehenden Beginn der Jüdischen Kulturtage lässt sich ein merklicher Stimmungswandel in der Stadt wahrnehmen. Berlin präsentiert sich in dieser Zeit noch lebendiger, fröhlicher und dynamischer. Jährlich zieht das Ereignis Tausende von Besucherinnen und Besuchern an, die die Gelegenheit nutzen, an zahlreichen Konzerten, literarischen Veranstaltungen, Diskussionsrunden und Ausstellungen teilzunehmen, um das jüdische Leben in Berlin und darüber hinaus kennenzulernen. Die Jüdischen Kulturtage Berlin im Überblick Das Erleben ist vielfältig, facettenreich und stets anregend. Bei den Jüdischen Kulturtagen in Berlin gibt es an ausgewählten Veranstaltungsorten eine breite Palette von Programmpunkten zu entdecken,…
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Stolpersteinverlegung in Niederfinow

Stolpersteinverlegung in Niederfinow

Im Landesarchiv erweckte die fälschlich abgelegte Akte von Isidor Samter das Interesse des Oderberger Historikers Matthias Bietz.Dieser gab das Ergebnis seiner Recherchen an die Stolperstein-Gruppe um Haidy Damm in Niederfinow weiter.Die Gruppe befragte Zeitzeugen und forschte weiter in Archiven. So wurde nach und nach die Familiengeschichte der Familie Samter/Blumenreich rekonstruiert.Zur Erinnerung an die Familie wurden am Montag, den 22.09.25 6 Stolpersteine vom Künstler Gunter Demmig in Rahmen einer feierlichen Veranstaltung verlegt.Bereits am Sonntagabend fand zuvor in der Kirche von Niederfinow eine Gedenkveranstaltung für die Familie Samter/Blumenreich statt, in der aus dem Leben der Familie berichtet wurde. https://al-tishkach.de/wp-content/uploads/2025/09/Stolpersteinverlegung-Niederfinow-edit.mp4
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Zunehmende Besorgnis über antisemitische Vorfälle im Jahr 2024

Zunehmende Besorgnis über antisemitische Vorfälle im Jahr 2024

Berlin (4. Juni 2024): Der heute veröffentlichte Jahresbericht des Bundesverbands RIAS dokumentiert für das Jahr 2024 insgesamt 8.627 antisemitische Vorfälle, was einem Anstieg von 77 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Erstmals werden auch die langfristigen Auswirkungen der Ereignisse vom 7. Oktober 2023 in diesem Bericht erörtert. Die Analyse verdeutlicht, dass sich die Situation für Jüdinnen und Juden in Deutschland weiter verschärft hat. Antisemitismus als gesamtgesellschaftliches Phänomen Die vorliegenden Daten zeigen, dass antisemitische Vorfälle alle Lebensbereiche betreffen. Beispielsweise wurde in Leipzig eine Frau, die Hebräisch sprach, auf offener Straße antisemitisch beleidigt und sexualisiert bedroht. In Hamburg wurden Hakenkreuze an die…
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