Stolpersteine

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Erste Stolpersteinverlegung in Biesenthal

Erste Stolpersteinverlegung in Biesenthal

Am 9. März 2026 werden in Biesenthal erstmals Stolpersteine verlegt, um an Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern. Die Initiative geht auf die Stadthistorikerin Gertrud Poppe zurück und wird aktuell von einer kleinen Gruppe weitergeführt. Gedacht wird zunächst der jüdischen Familie Abraham sowie Emilie Weprajetzky. Die Familie Abraham betrieb ein Geschäft am Markt, wurde nach 1933 zunehmend ausgegrenzt und verlor 1938 verlor ihr Eigentum. 1943 wurden mehrere Familienmitglieder nach Auschwitz deportiert und ermordet; nur wenige Angehörige überlebten. Emilie Weprajetzky, die mit einer Behinderung lebte, wurde Opfer der nationalsozialistischen T4-Aktion. Sie wurde zwangssterilisiert, in eine Anstalt eingewiesen und 1940 in Brandenburg an…
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Stolpersteine für die Opfer der T4-Aktion

Stolpersteine für die Opfer der T4-Aktion

Die Bezeichnung "Aktion T4" bezieht sich auf den systematischen Massenmord an über 70.000 Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen in Deutschland von 1940 bis 1941 unter der Leitung der Zentraldienststelle T4. Diese grausamen Taten waren Teil der Krankenmorde während der Zeit des Nationalsozialismus, bei denen bis zum Jahr 1945 mehr als 200.000 Menschen ihr Leben ließen. Unmenschliche LegitimationDie Rechtfertigung für die „Vernichtung lebensunwerten Lebens“ basierte sowohl auf rassenhygienischen Ideologien der Eugenik als auch auf wirtschaftlichen Überlegungen im Zweiten Weltkrieg. Während erste kirchliche Proteste aufkamen, setzten die Tötungen nach der „Leerung“ ganzer Anstaltsteile von „Heil- und Pflegeanstalten“ ab 1941 dezentral…
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Verlegung von 19 Stolpersteinen

Verlegung von 19 Stolpersteinen

Am Mittwoch, den 12.06.2024 fand im Rathaus Eberswalde ein Empfang für die Hinterbliebenen mehrerer jüdischer Bürger Eberswaldes statt, die Opfer der Shoah wurden. 17 Mitglieder der Familien Löwenthal, Werner, Feintuch und Löwenstein waren aus Großbritannien, Kanada, den Niederlanden, Dänemark und Israel angereist. In seiner Begrüßungsansprache bezeichnete der Bürgermeister Götz Herrmann die Stolpersteinverlegung als wichtigen Bestandteil der Erinnerungskultur in Eberswalde. Die Vorbereitung und Durchführung dieses wichtigen Ereignisses war ein gemeinsames Projekt der Initiative AL TISHKACH, des Humboldt-Gymnasiums und der Stadt Eberswalde. Am Donnerstag wurden dann 19 Stolpersteine an ehemaligen Wohnorten von Opfern der Shoah verlegt. Am Abend fand im Gymnasium eine…
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Stolpersteine in Eberswalde

Stolpersteine in Eberswalde

Eberswalde war 2004 nach Lübben die zweite brandenburgische Stadt, in der der Künstler Gunter Demnig Stolpersteine verlegte. Diese erinnern an das Schicksal von Menschen, die in der NS-Zeit verfolgt, vertrieben, deportiert oder ermordet wurden. Mit der Verlegung weiterer 19 Steine finden sich in Eberswalde über 70 dieseOrte des Gedenkens. Diese erinnern in besonderer Weise an die jüdischen und andere Bürgerinnen und Bürger, die hier einst lebten, arbeiteten und die Stadtgesellschaft auf so vielfältige Weise bereicherten. Die nachfolgende Übersicht bietet neben einer Kurzbiografie, ein Geo-Map des Stolpersteins, Dokumente, Fotos und einige Videos. Im Tabellenkopf können sie wählen, wieviel Einträge jeweils gezeigt…
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