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Antisemitismus als Markenzeichen Berliner Universitäten?

Antisemitismus als Markenzeichen Berliner Universitäten?

Die Häufung antisemitischer Vorfälle an der Technischen Universität Berlin (TU) und der Freien Universität Berlin (FU) wirft bedeutsame Fragen zur historischen Verantwortung und gegenwärtigen Haltung deutscher Hochschulen auf.Aktuelle EntwicklungenDie Einrichtung des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU, das ursprünglich dem Ziel dient, antisemitische Strukturen zu erforschen, steht in der kritischen Betrachtung. Die Verschiebung des thematischen Schwerpunkts hin zur Islamfeindlichkeit, wie im Zusammenhang mit der Kooperation mit der Islamic Human Rights Commission (IHRC), wirft Fragen zur inhaltlichen Fokussierung und der Ernsthaftigkeit des Engagements gegen Antisemitismus auf. Das IHRC, das in seiner Agenda eine offen kritische Haltung gegenüber Israel vertritt, stellt eine…
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Welle des Antisemitismus

Welle des Antisemitismus

  Jüdinnen und Juden in Europa sehen sich zunehmend in ihrer Sicherheit bedroht. Laut einer Umfrage nimmt der Antisemitismus innerhalb der EU rasant zu. Auch in Deutschland empfinden Jüdinnen und Juden eine wachsende Bedrohung. Die jüdische Gemeinschaft in Europa ist, so die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte, ist mit einem steigenden Antisemitismus konfrontiert. Eine Umfrage unter rund 8.000 Jüdinnen und Juden in 13 EU-Staaten () zeigt deutlich, dass Juden mehr Angst als je zuvor haben. Verbergen und Vermeidung aus Furcht Insgesamt gaben europaweit 76 Prozent der Befragten an, ihre jüdische Identität zumindest gelegentlich aus Sicherheitsgründen zu verbergen. Ungefähr ein…
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Deutsch-jüdisches Filmfestival

Deutsch-jüdisches Filmfestival

Vom 18. bis zum 24. Juni findet in Berlin und Brandenburg das 30. Deutsch-Jüdische Filmfestival statt. Zum zweiten Mal ist die Kreisstadt des Barnims Gastgeber, auf Initiative des Freundeskreises Israel e.V. in Eberswalde. Zwei Filme des Festivals werden in Eberswalde gezeigt: "Home" Regie: Benny Fredman, IL 2023, 111 min In einem ultra-orthodoxen Viertel Jerusalems verwirklicht Yair seinen Traum eines eigenen Computergeschäfts. Dieser Traum gerät in Gefahr, als ein gewalttätiger Konflikt zwischen ihm und der skrupellosen religiösen Autorität ausbricht, der auch Yairs junge Familie bedroht. Benny Fredmans bewegendes Drama basiert auf persönlichen Erfahrungen des Regisseurs und erzählt von Yairs innerer Zerrissenheit.…
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Verlegung von 19 Stolpersteinen

Verlegung von 19 Stolpersteinen

Am Mittwoch, den 12.06.2024 fand im Rathaus Eberswalde ein Empfang für die Hinterbliebenen mehrerer jüdischer Bürger Eberswaldes statt, die Opfer der Shoah wurden. 17 Mitglieder der Familien Löwenthal, Werner, Feintuch und Löwenstein waren aus Großbritannien, Kanada, den Niederlanden, Dänemark und Israel angereist. In seiner Begrüßungsansprache bezeichnete der Bürgermeister Götz Herrmann die Stolpersteinverlegung als wichtigen Bestandteil der Erinnerungskultur in Eberswalde. Die Vorbereitung und Durchführung dieses wichtigen Ereignisses war ein gemeinsames Projekt der Initiative AL TISHKACH, des Humboldt-Gymnasiums und der Stadt Eberswalde. Am Donnerstag wurden dann 19 Stolpersteine an ehemaligen Wohnorten von Opfern der Shoah verlegt. Am Abend fand im Gymnasium eine…
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Offener Brief über die Gefährdung der Erinnerungskultur

Offener Brief über die Gefährdung der Erinnerungskultur

Offener Brief zu den zunehmenden Angriffen auf die Demokratie und die damit verbundene Gefährdung der Bildungsarbeit an NS-Gedenkstätten Wir, die Unterzeichnenden, sind freiberufliche Mitarbeiter*innen der NS-Gedenkstätten in Berlin und Brandenburg. Wir melden uns aus Sorge über die politische Entwicklung in Deutschland zu Wort. Rechtspopulistisches bis hin zu rechtsextremem Gedankengut ist bis weit in die Mitte der Gesellschaft vorgedrungen. Immer mehr Menschen äußern wieder offen Rassismus, Antisemitismus und andere Formen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit. Erschreckt hat uns zudem, wie wenig Solidarität nach dem von palästinensischen Islamist*innen an Zivilist*innen in Israel verübten Massaker vom 7. Oktober 2023 mit Jüdinnen und Juden geübt und…
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Jom HaShoah  2024

Jom HaShoah 2024

Jom HaShoah Am Sonntagabend, dem 6. Mai, beginnt der Jom HaShoah, der israelische Holocaust-Gedenktag, der den Jahrestag des Aufstands im Warschauer Ghetto markiert und als Gedenktag für die 6 Millionen von den Nazis ermordeten Juden dient. In diesem Jahr, in dem der Krieg zwischen Israel und der Hamas in den siebten Monat geht, erhält der Tag eine zusätzliche Symbolik: Es ist der erste Jom HaShoah seit dem Angriff der Hamas am 7. Oktober, der für Juden der tödlichste Tag seit dem Holocaust war. Der Jom HaShoah, der in Israel erstmals 1951 begangen und später gesetzlich verankert wurde, wird von vielen…
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